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Referenz
HADEA/2026/OP/0020
Art der Ausschreibung
Beginnt am
22.07.2026, 00:00 Uhr
Einreichfrist
15.10.2026, 12:00 Uhr
Budget
€ 34.000.000,00
Besondere Vorraussetzungen

Potentielle Auftragnehmer:innen müssen sich zuvor im Teilnahmeregister anmelden und dort validiert werden. Für die Validierung werden Sie zum Hochladen von Dokumenten aufgefordert, die den aktuellen rechtlichen Status Ihrer Organisation belegen.

Des Weiteren müssen potentielle Auftragnehmer:innen besondere Voraussetzungen bezogen auf die Rahmenbedingungen ihrer Organisation erfüllen. Diese umfassen sowohl monetäre als auch personelle Faktoren. Darüber hinaus bestehen besondere Voraussetzungen in Bezug auf die Tätigkeiten der Organisation und ihrer Erfahrungen. Für die vorliegende Ausschreibung müssen potenzielle Auftragnehmer:innen die erforderliche Produktionskapazität in den EU- und/oder EWR-Ländern im Bereich der Herstellung von Nitril-Untersuchungshandschuhen (Los 1) oder FFP2-Atemschutzmasken (Los 2) nachweisen.

Des Weiteren muss die Einhaltung der geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen sowie eine gültige CE-Kennzeichnung für die von dieser Ausschreibung erfassten Medizinprodukte nachgewiesen werden.

Genaue Informationen zu den besonderen Voraussetzungen können den Tender Specifications (siehe untenstehender Link zu relevanten Dokumenten) entnommen werden.

Beschreibung

Das Ziel dieser Auftragsvergabe ist es, die Zugänglichkeit und Verfügbarkeit medizinischer Gegenmaßnahmen (Medical Counter-Measures, MCMs) in der EU/im EWR zu verbessern. Gegenstand dieser Ausschreibung ist der Abschluss von Verträgen über die Reservierung von Produktionskapazitäten und von herstellerverwalteten Vorräten an Nitril-Untersuchungshandschuhen (Los 1) und FFP2-Atemschutzmasken (Los 2) (im Folgenden "EU FAB+ PPE Pilot").

Auftragnehmende mit Produktionskapazitäten in der EU/im EWR werden aufgefordert, durch sie verwaltete Lagerbestände mit einem damit verbundenen Vorkaufsrecht einzurichten. Abgenommene Bestände müssten entweder in den Vorräten wieder aufgefüllt werden oder alternativ zu einer gleichwertigen Reservierung von Produktionskapazitäten für die verbleibende Vertragslaufzeit führen.

Der öffentliche Auftraggeber und/oder die Europäische Kommission müssen das Recht haben, das Bezugsrecht für die gelagerten oder hergestellten MCMs auszuüben, wenn dies aus Gründen der Vorsorge oder im Krisenfall als notwendig erachtet wird.

Jedes Los wird an maximal drei Auftragnehmer:innen vergeben, wobei jeder Auftrag eine Laufzeit von 3 Jahren (36 Monaten) hat.

Der Kauf der im Rahmen dieser Ausschreibung vorgesehenen Produkte erfolgt durch den öffentlichen Auftraggeber und/oder die Europäische Kommission, gegebenenfalls im Namen von EU/EWR-Ländern oder assoziierten EU4Health-Ländern, im Rahmen eines gesonderten Verfahrens.